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Wie funktioniert eine FFP2 Maske?


FFP2 Masken stellen erwiesenermaßen neben den FFP3 Masken den einzigen effektiven Schutz vor einer Corona-Infektion dar. Der herkömmliche MNS oder die Community-Masken bieten nur unzureichenden Schutz gegenüber dem Umfeld. Wie funktionieren filtrierende Halbmasken und was können sie, was andere Gesichtsmasken nicht können? Dieser Frage gehen wir hier auf den Grund.

Was versteht man unter filtrierenden Halbmasken?

FFP bedeutet face filtering piece. Darunter werden Masken verstanden, die nach der europäischen Norm EN 149 geprüft sind. Insgesamt gibt es drei Klassen, in die FFP Masken eingeteilt werden: 

  • FFP1
  • FFP2
  • FFP3 

Der Unterschied ergibt sich aus der maximalen Gesamtleckage. Also der Anzahl an Partikeln, die die Maske durchdringen können. Bei FFP1 Masken darf sie höchstens 22 % betragen. FFP2 Masken müssen mindestens 92 % der Partikel zurückhalten und FFP3 Masken dürfen eine maximale Leckage von 2 % haben. Dieser Wert gilt sowohl für austretende Partikel des Trägers wie auch Schadstoffe in der Umgebung. Sie schützen somit vor einer Kontamination mit dem Erreger und zugleich das Umfeld, sollte der Träger erkrankt sein. Herkömmliche OP-Masken oder andere Alternativen der Mundschutzmasken erfüllen die Kriterien in der Regel nicht, die eine FFP1 Maske erfüllen muss.

Wovor schützen FFP2 Masken?

FFP Masken werden häufig auch als Atemschutzmasken bezeichnet. Es sind die Masken, die Sie jetzt tragen sollten. FFP2 und FFP3 Masken kommen dabei nicht nur in medizinischen Bereichen wie Krankenhäuser oder Arztpraxen zum Einsatz. Auch auf Baustellen oder anderen Arbeitsplätzen, die mit gesundheitsschädlichen oder krebserregenden Stoffen belastet sind, finden sie Anwendung.

Sie schützen vor Feinstaub, Rauch, Stäuben und Aerosolen. Vor Gasen oder Dämpfen bieten sie keinen Schutz.

Wie ist eine FFP2 Maske aufgebaut?

Was können FFP Masken, was Gesichtsabdeckungen aus Papier oder Baumwolle nicht können?

Die Maske besteht zum einen aus mehreren Lagen Filtermaterial. Jede Lage erfüllt eine Aufgabe, wie beispielsweise die FFP2 Maske reißfest zu machen, die Form zu stabilisieren oder für ein angenehmes Tragegefühl zu sorgen. Je höher die Klassifizierung der filtrierenden Halbmaske, desto mehr Lagen sind vorhanden. Die verwendeten Materialien müssen zwei Kriterien erfüllen, die auf den ersten Blick etwas widersprüchlich sein mögen: Sie müssen luftdurchlässig sein, damit die Träger weiterhin atmen können und zugleich müssen sie kleinste Partikel aus der Luft filtern.

Wie filtert die FFP2 Maske Partikel aus der Luft? 

Da die Lagen der Atemschutzmaske nicht alle Partikel vollständig zurückhalten können, damit die Träger noch ausreichend Sauerstoff einatmen können, arbeiten sie mit einem anderen Mechanismus: der elektrischen Ladung.

Die Lage, die das Filtern übernimmt, ist elektrisch aufgeladen. Partikel, die es bis zu dieser Schicht geschafft haben, bleiben dort haften und können nicht weiter nach außen oder zum Träger vordringen. 

Dieser Mechanismus erklärt auch, wieso Sie die FFP2 Maske nicht unbegrenzt weiterverwenden können. Die Ausatemluft ist feucht und durchnässt nach und nach das Material. Der Effekt der elektrischen Ladung geht deshalb mit der Zeit verloren.

Verwenden Sie die FFP2 sowie andere filtrierende Halbmasken längstens acht Stunden und tauschen Sie sie aus, sobald das Material feucht ist. Lesen Sie jetzt, wie lange andere Mundschutzmasken verwendbar sind.

Wie funktionieren FFP2 Masken mit Ventil? 

Die Atemschutzmasken erschweren trotz luftdurchlässiger Materialschichten das Atmen, da sie den Widerstand erhöhen. Gerade bei einer langen Tragedauer, wie beispielsweise auf einer Baustelle kann dies anstrengend werden. Die Hersteller setzen deshalb auf ein Ventil. Während der Einatmung verschließt ein Mechanismus dieses Ventil, damit Sie als Träger weiterhin vor den schädlichen Partikeln im Umfeld geschützt sind. Bei der Ausatmung öffnet sich dieser Mechanismus. Die feuchte Ausatemluft strömt ungefiltert nach außen. Damit ist das Ausatmen um ein Vielfaches erleichtert. Jedoch ist kein ausreichender Schutz des Umfelds mehr gegeben. Ist der Träger an Corona oder anderen Infektionskrankheiten erkrankt, kann es zu einer Infektion der Mitmenschen kommen. Kommt er mit infizierten Personen in Kontakt und ist selbst gesund, bietet die FFP2 Maske mit Ventil ausreichenden Schutz.

Um sich selbst und Ihr Umfeld zu schützen, empfehlen wir eine FFP2 Maske ohne Ventil.

Wie muss ich die FFP2 Maske anlegen?

Die im Vergleich beste Maske schützt wenig, wenn sie falsch angelegt wurde. Entstehen Lücken zwischen Ihrer Haut und der filtrierenden Halbmaske, können schädliche Partikel und Krankheitserreger ungehindert ein- und austreten. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen kurz vor, worauf Sie beim Anlegen achten sollten.

  • Waschen Sie sich vor dem Aufsetzen die Hände mindestens 20 Sekunden lang und trocknen Sie sie.
  • Greifen Sie die Außenseite der FFP2 Maske und bringen Sie sie über Mund und Nase an. Befestigen Sie sie mit den Ohrschlaufen.
  • Für Bartträger gilt: In dem Bereich, in dem die Maske mit der Haut abschließt, sollten Sie sich gründlich rasieren. Haare sorgen für kleinste Schutzlücken und erhöhen die Infektionsgefahr.
  • Brillenträger sollten die Maske unter der Brille tragen. Modellieren Sie den Drahtstab an der Nase exakt an Ihre Nasenform. So kann die Luft nach oben hin nicht entweichen und Ihre Brille beschlägt nicht.