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Mundschutzmaske testen: Was taugen Gesichtsmasken wirklich?


In Deutschland wird das Realität, was in asiatischen Ländern schon längst Standard ist: Menschen, die in der Öffentlichkeit eine Mundschutzmaske tragen. Aufgrund der Knappheit von medizinischen OP-Masken und anderen Schutzmasken greifen immer mehr auf die selbst genähten Community-Masken zurück. Doch was taugen die Gesichtsabdeckungen wirklich? Wir zeigen Ihnen, wie Sie Mundmasken selbst testen können.

Wie werden Schutzmasken getestet?

Der Mund- und Nasen-Schutz sowie FFP Masken werden nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) und der europäischen Norm EN 149 geprüft. Die Tests sind hochmodern und leider im Privathaushalt nicht durchführbar. Sie zeigen, welche Partikel gefiltert werden, welche Stoffe durchgängig sind und wie hoch die Gesamtleckage bei der richtigen Anwendung ist. Bis jetzt gibt es noch keine Studie und offizielle Testergebnisse, die zeigen, ob und in welchem Rahmen selbst genähte Gesichtsmasken vor COVID-19 und weiteren Krankheitserregern schützen. Der direkte Vergleich verschiedener Mundschutzmasken zeigt die Unterschiede bereits deutlich. Im Internet gibt es einige Videos, die verschiedene Mundschutzmasken testen und laienhaft untersuchen, wie viel Luft und Partikel durch das jeweilige Material fliegen.

Wie kann ich zu Hause einen Mundschutz testen?

Im Internet stehen mehrere Varianten zu Verfügung. Beispielsweise konnte Quarks in einem Experiment Tröpfchen mithilfe einer High-end-Kamera sichtbar machen. Dort zeigt sich, dass eine selbstgebastelte Maske die Tröpfchen beim Husten und Niesen im Vergleich zur vorgehaltenen Hand abbremst. Die Tröpfcheninfektion stellt den häufigsten Übertragungsweg der Corona-Viren dar. Bei der Verwendung einer FFP2 Maske treten kaum Tröpfchen aus.

Einen weiteren Laien-Test zeigt die ZahnÄrztePraxis Dr. E. Adler & Kollegen mit einem aufgehängten Stück Papier.

Diese Variante zeigt, wie viel Luft durch die jeweiligen Masken nach außen strömt. Im Vergleich zum Reden und Husten ohne jegliche Abdeckung, strömt durch Behelfsmasken aus Baumwolle ein weniger starker Luftstrom nach außen. Dieser Effekt zeigt sich auch bei FFP2 Masken. Etwas mehr Luft strömt bei FFP3 Masken mit Ventil aus. Diese lassen nur gefilterte Luft nach innen, jedoch kann die Ausatemluft ungefiltert entweichen.

Ein letzter Test von Marco Noll zeigt die Durchlässigkeit von Rauch.  

Hier wurden die Masken jeweils zwischen zwei Flaschenhälften gespannt. Auf einer Seite wird Rauch eingepustet und getestet, wie viel Rauch auf der anderen Seite hinausgepustet werden kann. Getestet wurden OP-Masen, HEPA-Filtervlies, Kaffeefilter, Küchenrolle und zweilagige Baumwolle. Die Küchenrolle ließ den Rauch ungehindert hindurch. Die selbstgemachte Community-Maske aus Baumwolle hielt den Rauch nur geringfügig mehr zurück. Noch besser hielt der Kaffeefilter den Rauch zurück. Die Hersteller warnen jedoch davor, Kaffee- oder Staubsaugerbeutel zu verwenden, da darin gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sein können. Den meisten Rauch hielten OP-Masken und HEPA-Filtervlies zurück.

Was bedeuten die Testergebnisse der Mundschutzmasken?

Besonders aussagekräftig sind alle 3 Tests nicht, da sie nicht unter wissenschaftlichen Rahmenbedingungen abgehandelt wurden. Jedoch eignen sie sich dafür, dass Sie sich selbst einen groben Überblick verschaffen können, welche Maske sinnvoller oder weniger sinnvoll erscheint. Wir empfehlen Ihnen, auf Masken zurückzugreifen, die nach der EU Norm geprüft wurden. Denn diese Modelle schützen sowohl Sie als auch Ihr Umfeld effektiv vor einer Infektion mit COVID-19 und anderen Krankheitserregern. Wir beantworten hier die Frage, welche Maske Sie jetzt tragen sollten