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Corona-Pandemie: Welche Maske soll ich tragen?


Seit dem 6.4.2020 gilt in Österreich die Maskenpflicht in Supermärkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Deutschland gilt sie nun ab dem 27.4.2020 in allen 16 Bundesländern für den ÖPNV und viele Geschäfte. Stellt sich nur die Frage: Welche Maske soll man tragen? Dieser Frage gehen wir in diesem Artikel auf den Grund.

Welche Mund- und Nasenmasken gibt es?

Grundsätzlich werden medizinische Masken und behelfsmäßige sogenannte Community-Masken im Vergleich der Mundschutzmasken unterschieden. Medizinischer Mundschutz findet in Krankenhäusern, der ambulanten Pflege und in Arztpraxen Anwendung. Seit der Corona-Pandemie wird die Schutzausrüstung jedoch selbst in den Krankenhäusern knapp. Zugleich wird gefordert, dass jeder beim Einkauf oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Gesichtsbedeckung trägt. Die Alternative zum Mundschutz scheint eine selbstgebastelte Maske zu sein, um medizinische Modelle den Stellen zu überlassen, die sie dringender benötigen.

Als Schutzausrüstung für Ärzte, Krankenpfleger, Arzthelfern und Co. gelten MNS (OP-Masken), FFP2 und FFP3 Masken. Der Mund-Nasen-Schutz schützt primär das Umfeld, indem es das Risiko der Tröpfcheninfektion verringert. Den Träger schützen sie weniger, da das Material zu grob ist, um Tröpfchen und Aerosole aus der Einatemluft zu filtern. 

FFP2 und FFP3 Masken schützen hingegen das Umfeld und den Träger zu gleichen Teilen, sofern es sich um ein Modell ohne Ventil handelt.

Selbstgenähte Behelfsmasken schützen wegen des durchlässigen Stoffs auch primär das Umfeld und den Träger nur in sehr geringem Ausmaß. Sie verhindern, das Tröpfchen durch Husten oder Niesen weitläufig verteilt werden. Jedoch filtern sie die Mikroorganismen nicht, sodass diese dennoch mit einer hohen Geschwindigkeit verstreut und von anderen eingeatmet werden können.

Warum werden Masken zur Pflicht?

Das höchste Ziel ist es, die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen. Dieses Ziel kann durch social distancing und dem Tragen einer Behelfsmaske erreicht werden. Allerdings können diese Masken die Infektion nicht komplett verhindern. Was sie jedoch können: Die Aufmerksamkeit gegenüber der Kontaktreduzierung und der eigenen Hygiene erhöhen.

Wir greifen uns täglich mehrere hunderte Male ins Gesicht, an die Nase und den Mund. Sind die Finger kontaminiert, können die Krankheitserreger dadurch leicht über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Anders herum können Mikroorganismen an den Schleimhäuten der infizierten Personen über den Fingerkontakt und einer Schmierinfektion weiterverbreitet werden.

Die Community-Maske verhindert dahingehend die Schmierinfektionen, sofern sie richtig angelegt wurde und trägt damit einen Beitrag zur verminderten Infektionsrate bei. Die Bundesregierung setzt das Hauptaugenmerk auf die Risikominimierung, indem Infizierte so wenig Menschen wie möglich anstecken. Sie legen weniger Aufmerksamkeit darauf, nicht-infizierte gesunde Personen optimal vor einer Infektion mit Corona-Viren zu schützen.

Welche Maske schützt am besten vor einer Infektion mit Corona-Viren?

Möchten Sie sich selbst und Ihr Umfeld schützen, bieten allein FFP2 und FFP3 Masken den ausreichenden Schutz. Wegen der hohen Filterkraft fällt den Trägern das Atmen nach wenigen Minuten schwer. Um dies zu erleichtern, gibt es filtrierende Halbmasken, die ein Ventil besitzen. Dieses erleichtert die Atmung, filtert jedoch die Ausatemluft nicht ausreichend. Deshalb sind Sie mit einer solchen Atemschutzmaske geschützt, können im Falle einer Infektion allerdings Ihr Umfeld mit COVID-19 infizieren. 

Behelfsmasken bieten Ihrem Umfeld einen geringen Schutz und Ihnen selbst einen verschwindend geringen Schutz vor einer Infektion. Wir empfehlen Ihnen deshalb das Tragen einer FFP2 Maske.

Wie trage ich die FFP2 Maske?

Waschen Sie sich zunächst die Hände gründlich und mindestens 20 Sekunden lang. Trocknen Sie sie ab. Setzen Sie nun die FFP2 Maske über Mund und Nase, ohne dabei das Innere der Maske zu berühren. Nun führen sie die Haltebänder über Ihren Kopf. Passen Sie den Draht an der Nase exakt an Ihre Nasenform an. Sind Sie ein Mann und haben einen Bart, sollten Sie den Bart rasieren. Ansonsten entstehen kleinste Lücken, durch die Viren eindringen können. Die filtrierende Halbmaske ist ein Einmalprodukt und sollte maximal acht Stunden getragen werden. Ist sie außen kontaminiert, sollten Sie eine Neue aufsetzen. So auch, wenn Sie durch die Ausatemluft durchfeuchtet ist. In diesem Fall verringert sich die Filterfunktion und das Übertragungsrisiko steigt.

Es ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die Mundschutzmaske länger zu verwenden. Achten Sie beim Ablegen darauf, das Innere nicht zu berühren und die Maske mit der Wölbung nach unten zu lagern. Geben Sie beim erneuten Aufsetzen acht, dass Sie die Maske nur außen berühren.